Sonntag, 3. Februar 2008

Bluebox Sampler Vol. 2

Seit Dezember ist übrigens ein neuer Bluebox-Sampler draußen.

Freitag, 1. Februar 2008

pornophonique - 8bit lagerfeuer

8bit meets Lagerfeuer

8-bit lagerfeuer. gameboy, gitarre und gesang. acht songs über traurige roboter, die einsamkeit im computerdungeon und andere herzergreifende szenarien. (Beschreibung bei Jamendo)
Normalerweise bin ich weniger der Freund von 8bit-Musik, aber was die Jungs von pornophonique hier produziert haben ist einfach genial.

Die Verknüpfung von Gameboy-Synthies und Gitarren ist dermaßen gelungen, die Songs sind abwechslungsreich, intelligent und sind auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig, denn die Gameboy-Samples bieten Gelegenheit immer wieder etwas neues zu entdecken.

Für mich sind die besten Tracks auf dem 8bit-8-Track Album das technorockide Space Invaders und das extrem verrockte Rock'n'Roll Hall of Fame, in der die Jungs bei mir auf jeden Fall angekommen sind.

Links

Lizenz: CC-BY-NC-ND (wobei das ND hier hier sehr schade ist)

Montag, 28. Januar 2008

Daily Grind - Rehearsals

Daily Grind sind 5 Jungs aus Bayern, Deutschland, die zusammen unkomplizierte, straighte Rockmusik machen. Das Album "Rehearsals" ist bei Jamendo unter einer Creative Commons BY-NC-ND-Lizenz veröffentlicht und somit für den Hausgebrauch und Weitergabe kostenlos und legal verfügbar. Jetzt aber zur Musik.

Daily Grind rocken durchaus ohrwurmtauglich leider nur kurz unter einer halben Stunde ab. Ich finde das Album eigentlich ziemlich gelungen, mit einer richtigen Mischung aus entspannten Chords, einigermaßen stimmigen Überleitungen in die Refrains, die dann entsprechend auch durchrocken.

Der Opener Right Now hat dabei für mich das eigentlich größte Potential zum Pogen, weiter geht's bei She's So High ein bisschen Rock'n'Rolliger im Stil von 70er Punkbands, um dann entspannter mit einer 80er angelehnten Backriffs in How Long Does It Take weiterzurocken.
Miss You At All ist dann etwas balladiger mit teilweise herrlich schrägem Gesang, der aber authentisch und vor allem ehrlich klingt. Ein bisschen auf Phil Collins getrimmt, das ganze, aber angenehm hörbar.

Zum Schluss gibts dann knappe bei Too Late 6 Minuten Instrumental-Ballade mit Piano und einer sanften E-Gitarre im Duett, was ich sehr angenehm finde, auch wenn - oder vielleicht gerade weil - sich die Melodie irgendwie bekannt anhört.

Ganz großes Kopfkino, die Songs.

Selber hören:



Donnerstag, 3. Januar 2008

Sorry für die Pause

Der Player lässt noch auf sich warten und ich hab Urlaub und trotzdem so viel zu tun. Ich denke noch an das Projekt, ehrlich.

Montag, 10. Dezember 2007

Brad sucks - I Don't Know What I'm Doing

Brad Sucks macht Minimal-Electro und das meiner Meinung nach verdammt gut. Die Beats gehen ins Ohr und die Melodien sind richtig eingängig.


Sonntag, 18. November 2007

Weiter geht's...

In zwei Wochen etwa, so kurz nach Nikolaus werde ich dann dazu kommen, euch das eine oder andere neue (oder vielleicht auch nicht immer neue) Album vorzustellen, da dann mein neuer MP3-Player mit Display etc ankommt und ich momentan nur unterwegs wirklich die Chance habe, Musik richtig zu hören.

So stay tuned or tune in. Per Kommentar einfach Interesse anmelden, ich lade euch dann ein, an diesem Blog mitzuschreiben.

Montag, 16. Juli 2007

DOUBLE FEATURE: Ally Valentine & Drop Alive

So, liebe Freunde der stimmungsvollen Musik. Heute also gleich zwei Alben.

Ally Valentine - Something Old, Something New

Tja, so wie's aussieht, ist der Name des Albums Programm, alte und neue Stücke gemischt. Die Stücke selbst sind dabei gewohnt im Blues-Rock-Folk anzusiedeln, wie ich damals schon "schrub" gehen die Stücke in Richtung Billy Ray Cyrus, wenn man das mal so sagen darf. Das Beste Stück der Platte ist meiner heiligen bescheidenen Meinung nach "Poor Little Rich Girl", mit auch deswegen weil die meisten Stücke auf der Platte einfach nur mies aufgenommen sind, sie sind meistens viel zu leise.


Drop Alive - Drop Alive

Eigentlich hätte ich gerne viel mehr über das Album geschrieben, aber momentan fehlt mir so ein wenig der Drive. Aber machen wir's kurz (und live- Premiere: Live-Rezensieren) :

Das Album von Drop Alive geht von Anfang an in die vollen mit "Never Happy" und rockt damit dann knackige dreieinhalb Minuten durch um dann gleich mit "Give me Hell" nachzulegen. Für mich hören sich die Riffs ein wenig nach einer Mischung aus Onkels (zu den Zeiten von "Ein böses Märchen") und Rainbow an. Und wieder 3 Minuten weg.

Gleich weiter. Speeddrums und ne fette Bassline. Geschmetterte Lead-Riffs mit Gegenpart. In den Strophen solide Riffs auf dickem Klangteppich und eine echt mitreissende Melodie im Holy Song. Aber macht ja nicht, denn Anything will do. Ein wenig abgehackt dafür mit Gitarrentäxten in den Strophen. Die Songs werden auf ihre Art melodischer.

Painted In A Corner ist jetzt nicht wirklich mein Lieblingssong, was wohl an dem etwas komischen Gesang liegt. Try Another Way ist dann wieder abgehackt rockig, riffig geil. Und wieder schneller und mit Melodie auch in der Stimme.

Riot or Rot ist dann die obligatorische Headbeanger-Nummer, ich weiss nicht, wie ich's beschreiben soll. Einfach genial. Kommen wir zu Poser Loser (hört sich irgendwie nach einem schlechten Wortwitz an), das Lied ist okay. Schnell, (g)riffig und halbwegs melodisch. Leider hört es sich nach einem eher gut gemeinten Rainbow-Versuch. Wird nach hinten raus aber besser und kompakter.

Out Of My Way ist das lange versteckte heimliche Meisterwerk auf dem Album. Ein melancholisches, ballardeskes akustisches Intro, gefolgt von harten Metallica Hate-Riffs und einem schnellen Lead, dass die Füße (zumindest bei mir gerade) zittern und zucken lässt. Eine verzerrte Stimme, die dann doch zeigt, dass die Gruppe scheinbar einen recht niedrigen Altersdurchschnitt hat. (Okay, die Flickr-Bilder lassen auf Mitte-Ende 20 schätzen). Meine Güte. Das hat gerockt. Und wie. Geil war's geil isses. Viel Spass mit der Scheibe!